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Innovation

Stillstand bedeutet Rückschritt. Das gilt für die erfolgreiche Umsetzung von Kooperationsprojekten ebenso wie für die Entwicklung von Systemen für die Ernte von morgen. Für GROUP SCHUMACHER sind Mitarbeiter und Prozesse ein wichtiger Baustein im Innovationsprozess.

GROUP SCHUMACHER beteiligt sich in unterschiedlichen Konstellationen mit Universitäten und Fachhochschulen an Forschungsprojekten mit dem Ziel, neue Technikkonzepte zu finden und dadurch die Zukunft unserer Kunden aktiv mitzugestalten. Mit Erfahrung und Praxisnähe setzen wir uns für innovative Erntelösungen und Dienstleistungen ein, mit denen Maschinenhersteller, Landwirte und Lohnunternehmer ihre Ertragsfähigkeit verbessern können.

Nachfolgend finden Sie unsere aktuellen Entwicklungsprojekte.

Unsere Produkte sind bereits millionenfach in Erntemaschinen weltweit im Einsatz – entweder bei der Maschinenausstattung von Anfang an oder in Nachrüstung und als Ersatzteile.

Wir sind überall dort, wo Halme geschnitten, gehäckselt oder gebunden werden. Wir sehen mit Leidenschaft auf jedes Detail, um Ihren Ernteerfolg zu sichern.

Wir sind Innovationsführer in unseren Spezialbereichen und möchten diesen Fortschritt in Zukunft erhalten, ein Markenzeichen der GROUP SCHUMACHER.

Stärkere Garnbindesysteme, die mehr Masse im Ballen sichern

GROUP SCHUMACHER entwickelt neue Knoterformen und – prozesse, um  Garnbindesysteme für Quaderballenpressen zu stärken, denn nur sichere Knoten mit hoher Reißfestigkeit erzeugen stabile Ballen. Die Garnbindung muss hohe Rückdehnungskräfte des Ballens abfangen, wenn das verdichtete Material den Presskanal verlässt. Die Haltekraft der Knoten ist dabei von entscheidender Bedeutung. Für das Segment der Hochleistungspressen setzt die Marke Rasspe mit zwei Innovationen Meilensteine:

  • Der Kompaktknoter erlaubt die Positionierung von 8 anstatt 6 Knotern auf gleicher Arbeitsbreite.
  • Der Doppel-Schlaufenknoter verbindet die Vorteile des Schlaufenknotens mit denen der Doppelknoter-Bindung. Das Ergebnis ist ein System mit einem deutlich höheren Leistungspotenzial als alle marktbekannten Bindesysteme. Ausgezeichnet mit der DLG Innovationsmedaille 2015.

Optimierung von Zuckerrohr-Erntemessern

Im Bereich Zuckerrohrvollernte untersucht GROUP SCHUMACHER die Anforderungen an verbesserte Schneidelemente in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln. Charakterisiert durch einen hohen Mechanisierungsgrad und hohe Ernteleistung, bestehen hohe Anforderungen an die Zuckerrohrmesser und ihre Standfestigkeit. Ausgedehnte Laboruntersuchungen und Feldtests in Brasilien betreffen alternative Formen und Materialien für die Messer. Auch die Kosten für die Fertigung werden analysiert, um den Marktanforderungen im ET-Geschäft von Lohnunternehmern gerecht zu werden. Eine Verbesserung der Schlagkraft für Erntemaschinen in Verbindung mit einer Reduzierung der Stillstandzeiten steht im Fokus, um den Einsatz der Maschinen in engen Erntefenstern zu verbessern.

eHarvest – voll elektrifiziertes Schneidwerk


In Kooperation mit der Universität Dresden sowie der Technischen Universität Dresden und weiteren Projektpartnern wurde ein vollständig elektrifiziertes Schneidwerk entwickelt. Alle rotatorischen Antriebe sind in dieses neue Antriebskonzept eingebunden. Insbesondere für Schneidwerke mit einer Arbeitsbreite über 30 Fuß wird eine verbesserte Kraftübertragung und Steuerung der Einzelelemente erwartet. Darüber hinaus sparen elektrische Antriebe Bauraum und ermöglichen erstmals die Kommunikation des Schneidwerks mit dem Mähdrescher. Das eharvest-Projekt hat eine hohe Bedeutung für steigende Arbeitsbreiten und Mobilisierung von Leistungsreserven im Mähdrusch.

Hartschicht-Strohhäckslermesser - verbesserte Standzeiten und Strohmanagement

In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden untersucht GROUP SCHUMACHER im Bereich Strohhäckseln Alternativen für ein verbessertes Strohmanagement. Wachsende Maschinenkapazitäten im Mähdrusch brauchen neue Konzepte, um das Stroh qualitativ gut zu häckseln und den Krafteinsatz zu minimieren. Anstatt Aktivverteiler einzusetzen, bietet GROUP SCHUMACHER Strohhäckslermesser mit einer veränderten Geometrie, um das Stroh im Strohhäcksler zu beschleunigen und gleichmäßig weit auf dem Acker zu verteilen. Damit werden die limitierten Antriebskräfte des Mähdreschers geschont und können für andere Bereiche eingesetzt werden.

Ausgleichender Messerkopf

An Mähdrescherschneidwerken erfolgt die Kraftübertragung vom Messerantrieb über das Kopflager auf den Messerkopf und das Mähmesser. Der EWM Akrobat Messerkopf schafft nun erstmals die ideale Verbindung, da er Einbautoleranzen dynamisch in allen Richtungen ausgleicht und so die Kraftübertragung zielgerichtet erfolgt. Der Akrobat ermöglicht somit eine zwanglose Verbindung zwischen Messerantrieb und Mähmesser. Dies verbessert die Ausnutzung der Antriebskraft und schont Messerantrieb und Mähsystem unter Belastung.

Verschleißstudie Ährenheber

Größere Schneidwerksbreiten, höhere Fahrgeschwindigkeiten und abrasive Böden erhöhen den Verschleißdruck auf Ährenheber im Gleitbereich. Gebr. Schumacher arbeitet kontinuierlich daran,  Fahrdynamik und Standfestigkeit der Ährenheber an anspruchsvolle Erntebedingungen anzupassen.
Das neue Gleitkufenkonzept WaveTrack beruht auf der Veränderung der Kufe im Verschleißbereich. Der wellenförmig ausgeprägte Gleitbereich erhöht die Stabilität, ohne dass kostspielige Oberflächenbeschichtungsverfahren angewendet werden müssen.